Port Ghalib: Meer und mehr!

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Die Zutaten dazu sind schöne Strände, fantastische Schnorchel- und Tauchregionen sowie moderne Hotels. Das touristische Zentrum der neuen Region ist der Flughafen Marsa Alam – übrigens rund 6o Kilometer von der gleichnamigen Stadt entfernt – und das nur ein paar Autominuten entfernte Port Ghalib. Dabei handelt es sich um mehrere Hotelanlagen, die sich um einen neu gebauten Jachthafen mit netten Lokalen anordnen. ReiseInsider hat Port Ghalib auf Einladung des Reiseveranstalters ETI – Express Travel International genauer unter die Lupe genommen.

Die Anreise nach Marsa Alam (Kürzel RMF) gestaltet sich unkompliziert, da ETI von Wien und demnächst auch von anderen österreichischen Flughäfen mehrere Flüge pro Woche anbietet. Der Airport selbst ist privat geführt, überschaubar groß, verfügt aber doch über sehr gute Shoppingmöglichkeiten bei der Ausreise. Kleines Manko bei der Einreise nach Ägypten: Man muss hier analog zur Türkei ein Einreisevisum kaufen – hier kostet es 25 US-Dollar.

Der Transfer zu den drei Hotels der „Red Sea“-Kette, die genauso wie ETI einer ägyptischen Gesellschaft gehören, geht sehr rasch vonstatten – die Häuser sind rund 10 Fahrminuten vom Airport entfernt. Wer Fluglärm nicht mag, braucht sich übrigens nicht zu fürchten – der Flugverkehr ist derzeit (bis auf den etwas verkehrsstärkeren Samstag) noch sehr überschaubar.

Relaxen und Family Fun
Der „Red Sea“-Hotelkomplex wurde erst Anfang 2015 von der Kette übernommen. Nach der Eröffnung im Jahr 2007 wurden die drei Hotels von der Intercontinental Hotels Group (IHG) unter den Marken Intercontinental und Crowne Plaza betrieben. Nunmehr laufen sie unter der eigenen Marke „Red Sea Hotels“. Das elegante „The Palace“ positioniert sich im Fünf-Sterne-Segment, die beiden „Port Ghalib Resort“ und „Siva Port Ghalib“ im Vier-Sterne-plus-Bereich. Die beiden letzteren Häuser sind an sich kaum getrennt und teilen sich den zentralen Rezeptionsbereich. Die Zimmer des „Siva“ befinden sich allerdings näher am Strand.

„The Palace“ bietet so ziemlich alles, was man sich von einem Hotel dieser Klasse erwartet. Das Hotel ist in einem Stilmix aus altägyptischen Elementen mit britisch-kolonialen Anklängen gestaltet. Der Eingang führt zuerst über eine Zugbrücke samt angedeutetem Wassergraben, die Rezeption befindet sich dann in einer eleganten Halle, die tatsächlich an einen Palast erinnert. Der eigentliche Wow-Effekt kommt aber dann, wenn man weiter Richtung Meer geht: Dort öffnet sich unter einem Balkon das Hauptrestaurant mit einem atemberaubenden Blick auf die Poollandschaft, den Strand und natürlich auch das Meer.

Apropos Meer: Davon gibt es hier bei den drei Red-Sea-Hotels mehr als genug. Ein sehr langer, heller Sandstrand bietet dazu den würdigen Einstieg. Aufgrund der typischen Korallenlandschaften des Roten Meeres sollte man allerdings die Badeschuhe nicht vergessen. Wer Taucherbrille und Schnorchel ebenfalls mit ins Gepäck nimmt, darf sich bereits in Hotelnähe über faszinierende Fische und Korallen freuen. An Möglichkeiten für Tauchausflüge mangelt es jedenfalls auch nicht.

„The Palace“ verfügt über insgesamt 308 Zimmer, die zur Garten- oder zur Strandseite gerichtet sind. Tipp der Redaktion: Der Aufpreis für den wunderbaren Meerblick zahlt sich auf jeden Fall aus! Die Zimmer selbst sind mit rund 36 Quadratmeter recht geräumig und bieten die Standards, die man sich von einem Hotel dieser Kategorie erwarten darf. Dass das Haus schon acht Jahre alt ist, merkt man dabei kaum. WLAN auf den Zimmern gibt es gegen Gebühr – im Lobby- und Barbereich ist es kostenlos und hat im ReiseInsider-Test auch tadellos funktioniert. Wer sich über eine gut gefüllte Reisekasse freut, kann sich auch in eine der Villen einmieten, die in der Nähe des Strandes gebaut wurden.

Erlebnisse für die Sinne
Kulinarisch wird man derzeit in erster Linie im Hauptrestaurant „Olive“ verwöhnt – hier möchte der neue Eigentümer und Betreiber allerdings ausbauen und künftig weitere Spezialitätenrestaurants anbieten. Daneben kann man sich aber auch noch in der sympathischen Strandbar verköstigen lassen. Die klassische Angst von Ägypten-Reisenden, auf die kulinarischen Köstlichkeiten mit einer gewissen intestinalen Unruhe zu reagieren, zerstreut man im „The Palace“ übrigens gleich. Hier wird sogar eine britische Firma engagiert, die mit Argusaugen die Hygiene in der Küche überwacht.

Eines der Highlights des Hotels ist zweifellos das „Six Senses“-Spa. Die exklusive Gruppe betreibt in Port Ghalib ihr erstes und bislang einziges Spa in Ägypten. Ob Massage oder Treatmant – Entspannung ist hier Programm. In ein paar Monaten wird man in Port Ghalib auch sportlich Stress abbauen können: 2016 soll ein 18-Loch-Golfplatz eröffnen.

Spricht „The Palace“ eher die Komfort-Klientel an, so werden sich in den beiden Schwesterhotels in erster Linie Familien mit Kindern wohlfühlen. Diese Häuser mit insgesamt mehr als 600 Zimmern sind um eine riesige Salzwasserlagune gruppiert, die durch eine Poolanlage mit Wasserrutschen ergänzt wird. Im Gegensatz zum mondänen Nachbarhotel geht es im „Siva Port Ghalib“ und im „Port Ghalib Resort“ etwas lauter zu – ein typisches Kinder- und Familienresort eben.

Neben dem Hauptrestaurant kann man – gegen Aufpreis – im etwas übersichtlicheren „Cardamom“ speisen. Dieses befindet sich in Strandnähe und wartet mit Flair und Köstlichkeiten des arabischen Raumes auf.

Fazit
Port Ghalib mit seinen drei „Red Sea Hotels“ ist ein Reiseziel, das viele Reise-Bedürfnisse abdeckt. Gestresste Stadtmenschen können hier genauso zu ihrer Entschleunigung kommen wie Familien zu ihrem gemeinsamen Urlaubserlebnis. Wer das Strandleben zu langweilig findet, kann beispielsweise an Schnorchel- oder Tauchtouren teilnehmen. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Erreichbarkeit mit dem „Red Sea Shuttle“ des Veranstalters ETI in rund vier Stunden.

Ein paar Worte noch zum Thema Sicherheit: Ägypten war in den letzten Jahren immer wieder Ziel von Anschlägen, die aber in erster Linie Hotspots wie Luxor betroffen haben. Die Gegend um Port Ghalib ist  gut bewacht – um überhaupt in die Anlage zu kommen, muss man zuerst mehrere Checkpoints passieren. Eine hundertprozentige Sicherheitsgarantie gibt es dabei natürlich nicht – nur in welcher Destination gibt es diese heutzutage noch?

Quelle: Reiseinsider.at

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